Rückentraining ganz bequem – 10 Gründe für die Inversionsbank

Rückentraining mit der Inversionsbank

Kennst du eine Inversionsbank ?  Nein ?

Schade, denn die Inversionsbank kann dir ein wertvoller Helfer auf dem Weg zu deinem gesunden Rücken sein.

Ich habe die verschiedensten Rückentrainingsgeräte bei Amazon untersucht.

Doch bei keinem anderen berichteten die Nutzer von so positiven Ergebnissen wie bei der Inversionsbank.

Nahezu jeder zweite erzählte von einer Besserung seiner Rückenschmerzen.

Stellvertretend dafür einmal nur diese 3 Stimmen:

"Die Beschwerden sind von Tag zu Tag weniger geworden. Zur Zeit habe ich  beschwerdefreie Phasen und wenn der Schmerz wiederkommt, weis ich jetzt was  zu tun ist. Weder Krankengymnastik noch Massagen und auch nicht der Gang ins  Fitnessstudio konnten mir solch eine Erleichterung verschaffen."


"Auch für nichtsportliche Menschen geeignet ... ;-), schon nach wenigen  Anwendungen verspürt man eine Schmerzlinderung im LWS-Bereich und im  Nacken ..."


"Was mehrere "Fachärzte" und Physiotherapeuten nicht schafften 4mal 15   Minuten auf dem Gerät und 80% der jahrelangen Schmerzen weg."

Es ist mir ja fast schon peinlich, all die vielen positiven Meinungen aufzuzählen. Doch wenn du mir nicht glaubst, schau selber bei Amazon nach.

Und auch von einigen Promis wie z.B. den Schauspielern Jackie Chan und David Duchovny oder den Supermodells Eva Mendes und Cindy Crawford heißt es, sie würden eine Inversionsbank verwenden. Auch der Autor des "Da Vinci Codes" Dan Brown begibt sich regelmäßig in eine invertierte Lage.

10 häufige Gründe für eine Inversionsbank

Aus diesen 10 sehr häufig vorkommenden Gründen könntest auch du eine Inversionsbank brauchen:

  • 1
    Du hast chronische oder öfter mal akute Rückenschmerzen.
  • 2
    Dein Nacken ist häufig verspannt und dein Kopf schmerzt oft.
  • 3
    Du machst keine Übungen für deinen Rücken oder nur sehr unregelmäßig.
  • 4
    Du machst die falschen Rückenübungen oder führst sie nicht korrekt aus.
  • 5
    Du absolvierst zwar ein Rückentraining, um deine Rückenmuskulatur zu stärken, aber du vernachlässigst die Dehnung.
  • 6
    Du legst dich zu selten oder nur zu kurz hin (Nachtschlaf, Power Nap, Siesta).
  • 7
    Du arbeitest viel im Stehen oder bist immer auf den Beinen (Stehberufe wie z.B. Verkäuferin, Kellner)
  • 8
    Du arbeitest im Büro und sitzt den ganzen Tag vor dem Bildschirm.
  • 9
    Du bist ständig im Stress und entspannst dich zu wenig.
  • 10
    Du verhältst dich im Alltag nicht rückengerecht.

Die Inversionsbank überzeugt in Theorie und Praxis

Ich selber bin von der Inversionstherapie überzeugt, weil ihr die von mir vertretene Theorie des Rücken dehnen zugrunde liegt. Und die vielen begeisterten Nutzer-stimmen bestätigen diese Theorie ja auch in der praktischen Anwendung.

Insbesondere für Leute, die eher weniger ambitioniert sind sich zu bewegen, ist sie ein Super-Hilfsmittel - ein Rückentrainer für Faule sozusagen ... 😉

Wegen all der positiven Erfahrungen und weil viele Menschen nun mal ganz einfach bewegungsfaul sind, stelle ich in diesem Artikel die Inversionsbank einmal näher vor.

In diesem Artikel erfährst du:

  • warum die Inversionstherapie so gut gegen Kreuzschmerzen wirkt
  • wie man eine Inversionsbank richtig benutzt und
  • welche Alternativen es gibt.

Was ist eine Inversionsbank ?

Die Inversionsbank ist ein Gerät zur Behandlung von Rückenschmerzen mit dem der Patient, rücklings auf einer Bank liegend, langsam kopfüber geneigt wird. Dadurch werden die Wirbelsäule und die Bandscheiben entlastet und können sich regene-rieren. Sie ist gerade auch bei Bandscheibenvorfällen hilfreich.

Schon die alten Griechen kannten die positive Wirkung des umgekehrten Aushängens. Es soll Berichte von Hippokrates geben, nach denen damals Menschen mit Rückenproblemen an den Füßen aufgehängt und dabei anständig geschüttelt worden seien.

Bei uns ist diese Methode noch weitgehend unbekannt. Sie basiert auf dem Faszien-Distorsions-Modell des US-amerikanischen Arztes Dr. Stephen Typaldos und wurde erst vor wenigen Jahren vorgestellt.

Doch auch im Volkswissen kennt man das gute alte Aushängen als Hilfe bei Rückenbeschwerden. Es ist natürlich beschwerlicher und auch weniger wirksam, weil man hierbei nicht invertiert (also kopfüber), sondern fußwärts hängt.

Die Inversionsbank wird manchmal auch als Schwerkrafttrainer, Überkopftrainer oder neudeutsch als Hang Up bezeichnet. Der meiner Meinung nach treffendste Begriff ist jedoch Hängestreckgerät.

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So wirkt die Inversionstherapie

Die Schwerkraft und die Bandscheiben

Im normalen Alltag ist unser Körper der Schwerkraft ausgesetzt. Sie übt einen ständigen Druck auf uns aus. Wenn wir abends ins Bett gehen, sind wir etwa 2 cm kleiner als am Morgen. Der Druck der Schwerkraft hat uns schrumpfen lassen.

Genauer gesagt sind unsere Bandscheiben geschrumpft.

Ein gesunder Rücken regeneriert sich über Nacht wieder, denn der Druck der Schwerkraft auf die Wirbelsäule reduziert sich im Liegen um etwa 75%. Die Bandscheiben, die man sich wie einen Schwamm vorstellen kann, saugen sich nun wieder mit Nährflüssigkeit voll.

Leider läuft dieser Stoffwechselvorgang durch verschiedene Faktoren nicht immer optimal ab. Im Laufe des Lebens summieren sich diese kleinen Verfehlungen und die Bandscheiben geraten irgendwann in einen Zustand des Dauerdrucks. Begleitend treten Fehlhaltungen, Muskelverspannungen, eingeklemmte Nerven oder Band-scheibenvorfälle auf.

Die Inversionstherapie kehrt die Schwerkraft um

Die Inversionstherapie nutzt die Schwerkraft für uns, indem sie deren negative Auswirkungen einfach umkehrt. Sie verwandelt Druck in Zug.

Dieselbe Idee hatten schon die altindischen Yogis mit ihren Umkehrhaltungen wie Kerze oder Kopfstand. In Bezug auf Organe und Herz-Kreislauf-System ist diese Wirkung auch gegeben, doch der Druck auf die Wirbel bleibt.

Es leuchtet wohl jedem ein, dass nur ein freies Hängen die Wirbelsäule vollkommen entlastet. Bereits bei einem Inversionswinkel von 60 Grad beträgt der Druck auf die Bandscheiben 0%. Die Belastung ist jetzt vollständig verschwunden.

Jedes weitere Grad an Neigung sorgt nun für ein erwünschtes sanftes Auseinander-ziehen der Wirbelsäule, für eine De-Kompression.


Von der Schwerkraft unter Druck gesetzte Bandscheibe 

Bandscheibe unter Druck (komprimiert)


Durch die Dekompression der Inversions-bank entlastete Bandscheibe

durch Schwerkrafttrainer entlastete Bandscheibe

Die umgekehrte, hängende Haltung auf einer Inversionsbank entlastet nicht nur die Bandscheiben, sondern dehnt auch verspannte Muskeln. Insbesondere die Rumpfmuskulatur, also die Bauch- und Rückenmuskulatur, wird gedehnt. Aber auch die Oberschenkel-, Hüft- und Nackenmuskeln werden entspannt.

Ebenso wie die Wirbel und Bandscheiben werden auch die Knie- und Hüftgelenke sanft auseinandergezogen, so dass auch sie von der Inversion profitieren.

Durch dieses sanfte Auseinanderziehen der Wirbel auf der Inversionsbank können sich die Bandscheiben wieder vollständig mit der sie umgebenden Nährflüssigkeit vollsaugen. Ihr Stoffwechsel funktioniert wieder und sie haben die Chance, sich zu regenerieren.

Übrigens: Wasser trinken unterstützt diesen Prozess.

Bei diesen Beschwerden hilft das invertierte Aushängen

Die Inversionstherapie hilft bei einer Reihe von Beschwerden, insbesondere natürlich bei Problemen im Bereich der Wirbelsäule.

Hier wird sie unter anderem angewandt bei:

  • check
     akuten und chronischen Rückenschmerzen
  • check
     Bandscheibenvorfälle
  • check
     Spinalkanalstenose
  • check
     Hexenschuss und eingeklemmter Nerv
  • check
     Ischias
  • check
     Skoliose, Hyperlordose, Hyperkyphose
  • check
     Kopf- und Nackenschmerzen, Migräne
  • check
     Fibromyalgie

Doch auch auf andere Körperbereiche und -funktionen hat das umgekehrte Aushängen positive Auswirkungen:

  • check
     fördert die Durchblutung und den venösen Rückstrom (schwere   Beine, Ödeme, Krampfadern)
  • check
     beschleunigt den Lymphfluss (fördert die Entschlackung)
  • check
     bessert Hüft- und Kniebeschwerden
  • check
     bei Organvorfall und -absenkung
  • check
     verbessert das Gleichgewicht

Die Yogis schreiben Umkehrhaltungen sogar eine Aufhellung der Stimmungslage, eine Verbesserung des Schlafes und eine Verlangsamung des Alterungs-prozesses zu.

Im übrigen passt sich der Körper an die Überkopfhaltung an und drosselt die Blutzufuhr zum Gehirn auf ein normales Maß, so dass dort keine (unerwünschte) Mehrdurchblutung stattfindet

Aufbau einer Inversionsbank

Die Inversionsbank besteht im Prinzip aus einem Gestell und einem Platte. Die Platte ist drehbar in dem Gestell gelagert. Die Platte dient als Auflagefläche für den Körper und ist in den meisten Fällen gepolstert.

Da man sich auf der Inversionsbank in eine Überkopfhaltung begibt, sind am Fußende der Bank Halterungen für die Füße angebracht.

Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass man sich darin wirklich sicher aufgehoben fühlt und keine Angst hat herauszurutschen.

Auch eine gewisse Bequemlichkeit ist wichtig, da man ja einige Minuten in der Fußhalterung hängt und jedes Drücken den Entspannungseffekt mindert.

Fußhalterung einer Inversionsbank

Seitlich neben der Rückenauflage sind Haltegriffe am Gestell angebracht, mit denen man sich langsam und kontrolliert bis in die voreingestellte Neigung herunterlassen kann. Anschließend kann man sich daran auch wieder hochziehen. Zusätzlich verleiht das Festhalten an den Griffen auch ein Gefühl von Sicherheit.

Die meisten Inversionsbänke besitzen einen Sicherheitsgurt, der verhindert dass der voreingestellte Neigungswinkel überschritten wird.

Inversionsbank waagerechte Einstellung
Rückentrainer, Inversionsbank
Rücken dehnen und aushängen auf einer Inversionsbank

Oftmals verfügen die Schwerkrafttrainer über Kippwinkel von 20, 40, 60 und 80 Grad. Manche sind auch stufenlos verstellbar. Wieder andere geben einen Winkel von bis zu 90 Grad frei, was dann einem freien Hängen entspricht.

Selbstverständlich ist auch der Abstand zwischen Bank und Fußhalterung mit einem Sicherheitsstift einstellbar. Damit kann man eine individuelle Größenanpassung für jeden einzelnen Nutzer vornehmen.

Inversionsbänke sind in der Regel ungefähr 130 cm lang, 70 cm breit und 140 cm hoch und für eine Körpergröße bis 1,99 cm und ein maximales Körpergewicht zwischen 100 bis 130 kg ausgelegt.

Natürlich gibt es auch einige, die von diesen Angaben abweichen und auch für größere und schwerere Personen geeignet sind.

Schwerkrafttrainer eingeklappt

Für die Nutzung sollte man durchaus einen Platzbedarf von etwa 2 Meter in Länge und Höhe und ca. 1 Meter in der Breite einplanen.


Viele Überkopftrainer sind auch einklappbar, so dass sie nach der Anwendung platzsparend aufbewahrt werden können.

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Wie benutzt man die Inversionsbank ?

Die Anwendung der Inversionsbank ist nicht weiter kompliziert. Natürlich sollte man dabei nicht leichtfertig vorgehen, schließlich befindet man sich kopfüber hängend in einer sensiblen Lage.

Bevor man die Inversionsbank benutzt, stellt man sie auf seine Körpergröße ein, indem man die Höhe der Fußhalterung entsprechend verstellt.

Als nächstes wird der maximale Neigungswinkel bestimmt. Dazu justiert man den Sicherheitsgurt auf die angemessene Länge bzw. lässt den Sicherheitsstift im vorgesehenen Loch einrasten.

Nun stellt man sich auf die Fußhalterung und hängt oder spannt seine Füße sicher ein.

Man lehnt dann seinen Rücken auf die Auflagefläche und kippt die Bank langsam bis in die Waagerechte. Von dort lässt man sich vorsichtig in die inverse Haltung gleiten. Das wird dadurch kontrolliert, dass man mit den Händen am Handgriff ein wenig drückt oder zieht.

Manche Bänke werden auch gesteuert, indem man einfach die Arme über den Kopf nimmt. In der Endposition ist diese Haltung sowieso ein gute Möglichkeit, um auch die Schultergelenke aushängen zu lassen.

Ist man in seinem eingestellten Neigungswinkel angekommen, bleibt man einige Minuten so entspannt wie möglich hängen.

Indem man seine Arme wieder an die seitlichen Griffe nimmt, zieht man sich langsam wieder hoch. Dann löst man die Fußhalterung und steigt ab.

In diesem Video kannst du dir das einmal genauer ansehen:

Darauf musst du achten

  • check
    Gewöhne dich langsam an die Überkopflage. Wähle anfangs nur einen geringen Neigungswinkel. Untersuchungen zeigen, dass erste Wirkungen schon ab einem Neigungswinkel von 25 Grad eintreten.
  • check
    Bleibe während der Eingewöhnungszeit erst einmal nur einige Minuten in der Überkopfhaltung.
  • check
    Beginne beispielsweise mit einer Dauer von 5 Minuten bei einem Winkel von 20 Grad. Mache das dann aber mindestens 2x wöchentlich.
  • check
    Wenn dir diese Dosis gut bekommt, erhöhst du nach und nach die Häufigkeit, die Dauer und den Winkel.
  • check
    Im Laufe von einigen Wochen bist du eventuell bei einer Anwendung von 2x täglich 15 Minuten bei 80 Grad angelangt.
  • check
    Steigere die Trainingsdosis nach eigenem Ermessen. Wohlgefühl und Bekömmlichkeit sind dabei dein Indikatoren. Länger als 20 Minuten musst du aber nicht aushängen.
  • check
    In der Endposition angekommen versuchst du, dich so gut wie möglich zu entspannen. Es kann sein, dass dein Körper unbewusst eine Gegenspannung aufbaut. Versuche unbewusst angespannte Muskeln aufzuspüren und die Spannung zu lösen. Atme ruhig.
  • check
    Achte auch darauf langsam wieder in die normale senkrechte Haltung zurückzukehren. Am besten bleibst du noch 1-2 Minuten in der Waagerechten liegen. Kommst du zu schnell hoch, kann das Übelkeit, Schwindel oder Kreislaufprobleme hervorrufen.
  • check
    Bewege dich beim Absteigen und für einige Zeit danach achtsam und keinesfalls ruckhaft. Belaste deine Wirbelsäule nach der Inversion also erst einmal langsam und vorsichtig.
  • check
    Frage vor der Anwendung der Inversionstherapie deinen Arzt, wenn du an Entzündungen im Kopfbereich, Augen- oder Herz-Kreislauf-Problemen leidest. Auch bei Osteoporose und künstlichen Knie-und Hüftgelenken ist Vorsicht geboten.

Tipps und Übungen

Tipp 1

Wenn du Rückenschmerzen unterer Rücken hast, versuch doch einmal dich bäuchlings auf die Unterlage zu legen (sofern deine Inversionsbank das zulässt). Damit kann eventuell die Lendenwirbelsäule noch besser erreicht werden.

Tipp 2

Probiere auch einmal die Arme lang über den Kopf auszustrecken und sie von der Schwerkraft lang nach unten ziehen zu lassen. Das kann bei Schulter-beschwerden eine Hilfe sein, da bestimmte Anteile der Schultermuskulatur dabei eine Dehnung erfahren.

Es ist auch hilfreich, um einem Rundrücken entgegenzuwirken.

Tipp 3

So richtig zum echten Rückentrainer wird deine Inversionsbank aber erst, wenn du auf ihr auch ein kleines Kräftigungsprogramm für die Bauch- und Rückenmuskulatur absolvierst. Mit den folgenden kräftigenden Bauch- und Rückenübungen kannst du deinen Rücken trainieren:

1. Übung - Crunches

(gerader Bauchmuskel)

Rückenübung auf der Inversionsbank
  • Beuge deine Knie und bringe deinen Oberkörper in Richtung Füße, so als würdest du sie mit den Händen berühren wollen.
  • Du musst nicht an deine Füße herankommen. Es reicht wenn sich deine Schultern von der Auflage lösen und du eine Anspannung in den Bauchmuskeln spürst.
  • Achte dabei darauf, kein Hohlkreuz zu machen und im Schulterbereich locker zu bleiben.
  • Das Kinn ziehst du während der Übung leicht zur Brust, um einen "Hohlnacken" zu vermeiden.

2. Übung - Schrägcrunches

(schräge Bauchmuskulatur)

  • Hier machst du es genau wie in der ersten Übung. Aber du orientierst dich jetzt mehr zur Seite, also nach links bzw. rechts.
  • Strecke die Arme vor (nicht die Schultern, die bleiben entspannt) und schiebe sie links an deinen Beinen vorbei. Vom Prinzip her will deine rechte Schulter zum linken Knie.
  • Trainiere dann auch deine andere Seite.

3. Übung - Beckenbrücke

(Rückenstrecker)

Rücken trainieren auf der Inversionsbank mit Rückenübung
  • Nimm hierfür einen nicht so steilen Inversionswinkel, ideal wären 0-20 Grad.
  • Hebe nun dein Becken ein wenig an. Halte die Spannung ein paar Sekunden.
  • Füße, Schultern und Kopf bleiben währenddessen auf der Auflage liegen.

Lass dich nach den kräftigenden Rückenübungen noch ein bisschen entspannt aushängen, bevor du wieder in die Senkrechte kommst.

Alternativen zur Inversionsbank

Da der Anschaffungspreis für eine Inversionsbank irgendwo zwischen 90 und 500 € liegt und sie auch etwas Platz benötigt, stellt sich berechtigterweise die Frage nach Alternativen.

Bei Hippokrates heißt es, die Patienten wurden an einer Leiter hochgezogen. Wenn du mindestens 2 Leute hast, die dich hochziehen und sichern, mag das eine Alternative sein ...

Ansonsten hätten wir noch zur Auswahl:

1. Die Inversions-Stiefel

Rückentraining, Rücken kräftigen, Rücken dehnen

Schon seit längerer Zeit bekannt sind die sogenannten Gravity Boots*, auch Inversions- oder Schwerkraft-Stiefel genannt.

Das sind Schuhe mit einem Haken, die in eine Klimmzugstange eingehängt werden.

Die Schwierigkeiten hierbei liegen darin, dass es einiger Kraft bedarf sich selbstständig einzuhängen und es keine einstellbaren Winkel gibt. Es ist nur ein senkrechtes Hängen möglich.

Somit eignet sich diese Variante wohl nur für sehr sportliche Menschen.

2. Das "Schweinebaumeln"

Dann gäbe es noch die kindliche Variante des umgekehrten Aushängens - das "Schweinebaumeln". Früher war das auf jedem Spielplatz zu sehen. Ist das heute eigentlich verboten oder sind die Eltern und Erzieher heutzutage einfach nur übervorsichtig ?

Nun ja, es ist wohl auch nicht ganz ungefährlich. Und ein Entspannungseffekt tritt dabei sicher auch nicht so richtig ein.

Dennoch - Kinder wissen noch irgendwie, was gut ist ...

Kinder trainieren ihren Rücken im Spiel

3. Das Aushängen an einer Stange

Nun bleibt noch die gute alte Methode des Aushängens.

In der Tat ist es sicher nicht schwer, sich ab und zu mal an eine Klimmzugstange* zu hängen - sofern man eine hat (notfalls geht auch ein Ast).

Trotzdem ist die Wirkung nicht die gleiche wie auf einem Überkopftrainer, weil man hier eben nicht kopfüber hängt.

Man muss auch eine gewisse Kraft aufbringen, weshalb man nicht sehr lange hängen kann.

Außerdem ist es schwieriger, dabei zu entspannen.

Rücken trainieren durch Aushängen

Fazit:  Übungen ! - oder Inversionsbank

Wir halten also fest, dass es für die meisten von uns Normal-Menschen keine wirklich praktikable Alternative zur Inversionsbank gibt.

Wirklich keine ?

Natürlich gibt es die - und das sind körperliche Übungen. Rückentraining und Rückenübungen sind durch nichts zu ersetzen. Vorausgesetzt es sind die richtigen und sie werden regelmäßig durchgeführt.

Doch genau da liegt der Hase im Pfeffer. Die meisten Menschen schaffen es nicht, regelmäßig Übungen für den Rücken zu absolvieren.

Ja, ich kenn dich ganz gut, du Schlingel ... 😉

Und für solche Fälle ist die Inversionbank das beste Hilfsmittel, das ich kenne. Sie ersetzt Dehnübungen für die Rumpfmuskulatur zum großen Teil und Kräftigungs-übungen kann man auf ihr ja ganz gut durchführen.

Selbst für bewegungsfreudige Menschen (Leistungssportler u.ä.) ist sie ein wunderbar entspannender und dehnender Ausgleich für ihre oft überbeanspruchte Muskulatur.

Die Idealkonstellation ist sicherlich ein ausgewogenes körperliches Training in Kombination mit regelmäßigen Massagen und einem Schwerkrafttrainer.

Die Wirkungen der Inversionsbank zusammengefasst:

  • check
    entlastet Wirbelsäule, Bandscheiben und Wirbelgelenke und macht ihre Regeneration möglich
  • check
    dehnt Rumpf- und tiefe Rückenmuskulatur
  • check
    nimmt Druck von "eingeklemmten" Nerven
  • check
    entlastet Knie- und Hüftgelenke
  • check
    fördert den venösen Rückstrom 
  • check
    regt den Lymphfluss an
  • check
    entspannt Körper und Geist 

Wenn du dir nun eine Inversionsbank anschaffen möchtest, findest du hier noch mehr Infos und hier einen Vergleichs-Test.


Den 1. Platz in dem Vergleich hält übrigens dieses Modell hier mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Body-Coach-Schwerkrafttrainer

4,2 Sterne (51 Rezensionen)

ca. 180 €


Platz 2 belegt dieses Luxus-Modell als der "Mercedes unter den Inversionsbänken".

MAXXUS Schwerkrafttrainer Gravity Pro 2

4,7 Sterne (19 Rezensionen)

ca. 370 €


Und immerhin auf Platz 3 kommt die "Billig-Variante". Etwas unbequem und wacklig, aber zweckerfüllend.

SixBros. Inversionsbank 01A/258

4,0 Sterne (27 Rezensionen)

ca. 95 €

Zum Ausklang möchte ich noch die Rezension eines begeisterten Käufers einer Inversionsbank wiedergeben, die den Nutzen der Inversionstherapie noch einmal gut auf den Punkt bringt:

"Ich habe am Anfang nur mit 20°  Neigung angefangen und nur 2 Minuten am Stück. Man muss sich langsam an die Inversion gewöhnen, mir wurde schwindelig und übel. Von Tag zu Tag habe ich mich leicht gesteigert und habe jetzt keine Probleme mehr damit.

Nun zum Wichtigsten! Dem therapeutischen Nutzen!

Meine Beschwerden sind BSV Halswirbelsäule C6, C7 mit Ausstrahlung in den Arm und Kribbelparästien.Spinalkanalverengung und Wurzelreizsyndrom.

Nach ca. 5 Tagen: deutliche Schmerzlinderung und Reduzierung der Schmerzmittel.

Nach ca. 2 Wochen: nur noch bei Bedarf Schmerzmittel genommen

Nach ca. 3 Wochen: die Sensibilitätsstörungen sind um die Hälfte zurückgegangen.

Ich trainiere 3 mal täglich für 7 bis 10 Minuten bei 40° Inversion.

In einer anderen Rezension habe ich mal gelesen, das eine Inversionsbank kein 3-D -Drucker für neue Bandscheiben sei. Aber keine andere Behandlung hat mir je so geholfen wie dieses Gerät!

Ich kann nur jedem Bandscheibengeplagten dazu raten sich so ein Gerät anzuschaffen. Es hilft definitiv!

In diesem Sinne wünsche ich uns allen Gute Besserung."


Das wünsche ich auch !


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