Hilft viel Wasser trinken gegen Rückenschmerzen ?

Wasser trinken hilft gegen Rückenschmerzen

​Mindestens 2 Liter Wasser trinken ... jeden Tag ...

So empfehlen es uns die Gesundheitsexperten​.

Doch kann das auch deine Rückenschmerzen lindern ?

Das erfährst du in diesem Artikel​.

Immer wieder hört und liest man die Empfehlung, wir sollten doch mehr Wasser trinken. Ärzte, Ernährungsexperten und Fitness-Trainer raten uns, mehr zu trinken. Mindestens 1,5 Liter sollten es schon sein, manche Fachleute sprechen sogar von bis zu 3 Litern täglich.

Das würde den Stoffwechsel aktivieren, gegen Müdigkeit, Konzentrationsmangel und Kopfschmerzen helfen, Übergewicht vorbeugen​ und sogar Diabetes positiv beeinflussen.

Disclaimer: Bitte bedenke, dass ich kein Arzt bin, sondern Sportwissenschaftler. Deshalb kann ich auch keinerlei Haftung übernehmen und empfehle dir immer, einen Arzt zu konsultieren.

Darum ist Wasser trinken so wichtig

​Tatsächlich ist Wasser unser wichtigstes Lebensmittel und nach der Luft, das wichtigste Element, das wir zum Überleben brauchen.

2 Minuten halten wir es ohne Luft aus, 2 Tage ohne Wasser und 2 Monate ohne Nahrung - jedenfalls so in etwa ...

Wir Menschen bestehen​ zu fast 70% aus Wasser - kaum zu glauben, wenn man sich einmal unser augenscheinlich doch so "festes Fleisch" anguckt. Alle Zellen und Gewebe enthalten Wasser und werden ständig von ihm durchspült.

In unserem Körper hat das Wasser vielfältige Aufgaben, z.B. dient es der Regulierung der Körpertemperatur Seine hauptsächlichste Funktion ist jedoch der Transport. Es transportiert die Nährstoffe zu den Zellen und deren Abbauprodukte zu den Ausscheidungsorganen.

Haben wir zuwenig Wasser im Körper, beeinträchtigt das unseren Stoffwechsel. Blut und Lymphe fließen nicht mehr richtig, die Drüsentätigkeit ist eingeschränkt und unsere Organe können nicht mehr richtig arbeiten.[1]

Das äußert sich dann in Leistungsverlust und gesundheitlichen Einschränkungen, die oftmals nur unterschwellig wahrgenommen werden.[2][3] In fortgeschrittenem Stadium kann der Wassermangel dann sogar zu schwerwiegenden Symptomen führen.

Es gibt ein Buch mit dem Titel "Sie sind nicht krank, Sie sind durstig"*. Auch wenn der Titel ein wenig übertrieben ist - ich mag solche provokanten Thesen, denn oft treffen sie den Nagel auf den Kopf. Zumindest verdeutlichen sie den Sachverhalt.

Kommen Rückenschmerzen durch Dehydration ?

Da ein Mangel an Wasser im Körper, eine Dehydration also, so viele negative Auswirkungen auf unser körperliches Befinden hat, stellt sich nun die Frage, ob auch Rückenschmerzen dadurch hervorgerufen werden können.

Da so viele Menschen daran leiden - vor allem Rückenschmerzen unterer Rücken hat ja fast jeder zweite - versuche ich hier mal eine ganz einfache Lösung dafür zu finden. Genau: Mehr Wasser trinken.

In Bezug auf Rückenschmerzen fallen mir die folgenden Punkte ein, die mit einer Dehydration zusammenhängen könnten:​

1. Unsere Bandscheiben sind in einer Nährflüssigkeit eingebettet. Sie baden förmlich darin. Und: Sie ernähren sich davon !​

Steht dem Körper nun nicht genügend Wasser zur Verfügung, versorgt er in erster Linie unsere lebenswichtigen Organe wie z.B. das Gehirn. Die Flüssigkeit in den anderen, unwichtigeren Geweben wird reduziert​.

Für unsere Bandscheiben heißt das: Schmalhans ist Küchenmeister. Doch auch unsere Bandscheiben müssen essen und trinken.​

2. ​Auch der Muskulatur wird bei Dehydration Wasser entzogen. "Trockene" Muskeln sind unflexibler und spannen die Bandscheiben regelrecht ein, wie eine Schraubzwinge. Dieser Druck belastet die Bandscheiben enorm und verhindert ebenfalls ihren Nährstoffaustausch.

Und verspannte Muskeln sind an sich bereits eine Schmerzursache.

3. Wasser als Transportmittel sorgt für den Abtransport entstandener Endprodukte unseres Stoffwechsels. Somit ist es auch das wichtigste Hilfsmittel gegen Übersäuerung. Und auch eine Übersäuerung wirkt sich negativ auf den Spannungszustand der Muskulatur aus - mit den gleichen Folgen wie in Punkt 2.

Nachdem wir diese Zusammenhänge jetzt kennen, können wir nun ganz scharfsinnig schlussfolgern, dass eine Dehydration durchaus auch Rückenschmerzen auslösen kann.

Wenn du also unter unerklärlichen Rückenproblemen leidest oder dir schon öfter mal einen Nerv eingeklemmt hast (z.B. auch in Nacken oder Schulter), mach den Versuch und trinke mehr Wasser. Versuch es ein paar Wochen und schau was passiert. Probieren geht über studieren.

Da die oben genannten Gründe für Kreuzschmerzen nach diesem Zeitraum ja nun wegfallen, sollten die Muskeln entspannter werden, die Bandscheiben wieder normal versorgt werden - und deine Rückenprobleme sollten sich gebessert haben.

Übrigens könnte auch bei anderen Krankheiten eine wesentliche Besserung eintreten, z.B. bei Gelenkproblemen.

Natürlich nur dann, wenn du auch wirklich dehydriert warst.​

Wasser trinken ... So einfach kann manchmal die Lösung sein. Ein chronischer Wassermangel wird, auch von den Ärzten, selten erkannt - ist ja auch zu banal. Die einfachste Lösung ist eben oft am schwersten zu finden.

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Anzeichen für eine Dehydration

​Eigentlich denkt man ja, dass bei einem Mangel an Wasser automatisch ein Durstgefühl entsteht und man den Durst augenblicklich stillt, indem man etwas trinkt. Und wer nicht durstig ist, ist auch nicht dehydriert - ist doch glasklar.

​Nun, so einfach ist es dann leider doch nicht. Denn wer über einen längeren Zeitraum zu wenig trinkt, gewöhnt sich daran, weil unser Körper das Durstempfinden allmählich reduziert. Besonders alte Menschen verspüren keinen richtigen Durst mehr. Dabei sind gerade sie sehr oft stark ausgetrocknet.

Es sind oft Anzeichen, die du nicht unbedingt mit Wassermangel in Verbindung bringst, die dir zeigen, dass du dehydriert bist: [4]

    • dunkler Urin
    • Schwindelgefühl bei schnellen Aufstehen, z.B. aus der tiefen Hocke
    • Hitzegefühle​
    • Heißhunger  (ja, manchmal verwechseln wir Durst mit Hunger)
    • Konzentrations- und Leistungsmangel
    • das Gefühl eines "Katers"  (wie nach reichlich Alkoholgenuss)
    • Muskelkrämpfe
    • Kopfschmerzen
    • trockenes Gefühl in Mund und Hals  (ich kenne das als ein Kratzen hinten im Rachen)
    • Verstopfung
Wasser trinken mit Geschmack beugt Dehydration vor

So schaffst du es, genug Wasser zu trinken

Die empfohlenen 2 Liter Wasser täglich sind natürlich nur eine Pauschalangabe. Bei sehr heißem Wetter oder intensiver körperlicher Aktivität können es durchaus mehr sein.

Cola, Limonaden, Kaffee, Alkohol oder ähnliches zählen übrigens nicht dazu.​

Wichtig ist es auch, die 2 Liter Wasser​ über den Tag zu verteilen. Es bringt nichts morgens und abends je einen Liter runterzukippen.

Nicht der Gewitterguss befeuchtet das Erdreich, sondern der Nieselregen.

Trinke also über den Tag verteilt mehrere mehrere Gläser Wasser oder immer mal ein paar kleine Schlucke zwischendurch​. Die folgenden Tipps werden dir dabei helfen auf zwei Liter zu kommen:

      • Willst du es ganz genau haben: Besorg dir zwei 1-Liter-Flaschen und fülle sie morgens. Am Abend solltest du sie dann ausgetrunken habe​n. (Ich benutze übrigens diese hier*.)

Ansonsten:​

      • Stell eine große Flasche Wasser an deinen Arbeitsplatz.
      • Im Auto liegt selbstverständlich ebenfalls eine Flasche Wasser.
      • Bist du mit Bus, Bahn, dem Rad oder zu Fuß unterwegs, pack eine kleine Flasche Wasser in die Hand- oder Jackentasche.
      • Auch auf dem Couchtisch steht ein Glas Wasser, das ausgetrunken werden möchte bevor der Film oder das Buchkapitel zu Ende ist.
      • Pures Wasser schmeckt dir nicht ? Verfeinere es mit etwas Minze, Zitrone oder ein paar Beeren. Oder mix dir eine Schorle aus mindestens zwei Dritteln Wasser und höchstens einem Drittel Obst- oder Gemüsesaft.
      • Wenn du das Wasser trinken trotzdem ständig vergisst - stell dir einen Wecker auf jede oder jede zweite Stunde.
      • Ein normales Wasserglas enthält übrigens durchschnittlich 250 ml. Wenn du also alle 2 Stunden ein Glas Wasser trinkst, kommst du auf 2 Liter. Das wären dann 8 Gläser pro Tag.

Fazit

Wir Menschen bestehen zu etwa 2 Dritteln aus Wasser. Die Hauptfunktion des Wassers in unserem Körper ist seine Transportfunktion. Es versorgt sämtliche Körpergewebe mit Nährstoffen und transportiert die Abfallprodukte wieder ab. So auch bei unseren Bandscheiben.

Ein Mangel an Wasser (Dehydration) beeinträchtigt die Versorgung unserer Bandscheiben und übersäuert und verkrampft außerdem unsere Muskulatur. Auch die Rückenmuskulatur.

Doch leider signalisiert unser Durstempfinden die Dehydration oftmals zu spät.​ So kann es durchaus sein, dass du chronisch dehydriert bist und DESHALB Rückenschmerzen hast.

Versuche darum einmal, ein paar Wochen täglich 2 Liter Wasser pro Tag zu trinken​. Über den ganzen Tag verteilt. Mit einem Glas Wasser alle 2 Stunden bist du schon recht gut dabei.

Extra-Tipp zum Schluss

Trinke abends direkt vor dem Schlafengehen ein Glas Wasser - das fördert einen guten Schlaf und die nächtliche Regeneration der Bandscheiben.

​Morgens gleich nach dem Aufstehen ein Glas Wasser trinken - das bringt die Verdauung in Schwung.

Alles, was ein gesunder Rücken braucht

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Diplom-Sportlehrer Kay Jurthe

Autor:

Hallo, ich bin Kay Jurthe. Ich bin Diplom-Sportlehrer, Fitnesstrainer und auch Yogalehrer.

Rückenschmerzen hatte ich auch mal - weg sind sie ...

Hier auf meinem Blog zeige ich dir, wie das auch für dich funktionieren kann.

Mehr guter Stoff für einen schmerzfreien Rücken:

* = Link zu Amazon / Bilder: pixabay.com

Quellennachweis:

1. Helmut Heseker, Michael Weiß "Trinken und Leistungsfähigkeit in Beruf und Freizeit" Bei: forum-trinkwasser.de. Abgerufen am: 30. August 2018   >|<

2. Ebert TR, et al. "Influence of hydration status on thermoregulation and cycling hill climbing." Med. Sci. Sports Exerc. 2007 Feb;39(2):323-329   >|<

3. Judelson DA, et al. "Effect of hydration state on strength, power, and resistance exercise performance." Med Sci Sports Exerc. 2007 Oct;39(10):1817-24   >|<

4. Susan M. Shirreffs et al. "The effects of fluid restriction on hydration status and subjective feelings in man" British Journal of Nutrition, Volume 91, Issue 6, June 2004, pp. 951-958   >|<

10 thoughts to “Hilft viel Wasser trinken gegen Rückenschmerzen ?”

  1. Hallihallo,
    Dein blog ist sehr interessant! Ich habe seid ca 3 Wochen starke immer wiederkehrende Schmerzen / stechen im Unterrücken/ Steissbein.. Ischias?… Ich kann nach sitzen oder liegen nicht gerade stehen wegen dem stechenden Schmerz, muss mich kreisend langsam grade machen. Meistens verkrampf ich mich und die Hüfte steht irgendwie schief. Durch tief ausatmen lockert es sich.. Dann ist aber jeder Schritt eine Gefahr das der Schmerz kommt. Wenn ich buckelig bin tut nix weh.. Ich gehe dann wie eine Oma mir kurzen Schritten und Buckel. Dann geht es. Aber das macht es nur schlimmer, diese Schonhaltung.
    Ich bin gross und dünn mache nur 1x die Woche Sport..bin Mitte 30. Habe einen „Stehberuf“ und in letzter Zeit habe ich emotionale Probleme. Sicherlich trägt alles dazu bei. Ich war dann beim Osteopathen der mich eingerenkt hat die schakren gelöst und mein Kreuzbein runterdrückte weil er meinte es wäre eingerollt. Danach ging es kurz besser. Aber nur kurz. War dann beim Sport, Rückenübungen gemacht, wieder schlimmer. Es ist zum verzweifeln. Am liebsten würde ich nur noch buckelig laufen damit ich diesen Schmerz nicht spüren muss…

    1. Hallo Anna,

      ich kann dir natürlich hier keine umfassende Antwort geben.
      Also nur kurz:
      – Stehberuf: dann setz dich öfter mal hin, laufe herum. Nicht lange sondern oft. Mach dabei ein paar kleine Übungen z.B. Beckenkreisen
      – emotionale Probleme: Dazu kann ich nun am wenigsten sagen, ich kenne sie ja nicht > Versuch sie schnellstens zu lösen (ja, leicht gesagt, ich weiß …)
      – Rückenübungen: Unbedingt machen, aber die richtigen. Vor allem Dehnübungen für die Gesäßmuskeln, Piriformis, Rückenstrecker, Bauchmuskeln … Guck mal im ersten Video im Artikel „Rückenschmerzen unterer Rücken“ ab Minute 2:20 da werden 2 gute Übungen gezeigt, falls du Ischias hast.
      Klingt eigentlich nach ISG (Iliosakralgelenk) bei dir …
      Und arbeite dich peu a peu aus der Schonhaltung raus. Lade dir meine kleine Übungsreihe runter und stöber noch etwas auf meinem Blog und probiere Übungen durch – die am unangenehmsten sind, sind meist die wichtigsten.

      Alles Gute,
      Kay

  2. Hallo Kay,
    bin durch Zufall generell auf das Thema – und beim Weitersuchen dann hierher – gekommen. Mir fehlt quasi die Bandscheibe L5/S1, habe seit anderthalb Jahren eine Odyssee hinter mir mit Schmerzanfällen – krampfartig, wie ein Blitzeinschlag -, dann natürlich die übliche Arztrennerei etc. Bis endlich wer draufgekommen ist, hat es endlos gedauert. Auf Rat der Orthopädin (die erwähnte das Wassertrinken aber nur so nebenbei) gehe ich jetzt ein Mal die Woche Schwimmen (öfter geht zeitmäßig nicht), ich nehme Dr. Böhm Gelenkskomplex 2x täglich (ein teurer Spaß, zahlt die Kasse leider nicht), mache täglich die von meinem Osteopathen und Physiotherapeuthen empfohlenen Übungen auf dem Funboard, tja – und trotzdem bemerkte ich extreme Befindlichkeitsschwankungen, die ich mir nicht erklären konnte. Bis ich eben auf das Thema Wasser kam und beobachtete: an den Tagen, wo ich weniger trank, hatte ich ziemliche Schmerzen. Seitdem trinke ich bis zu 3 Liter Wasser täglich – zusätzlich zu Kaffee etc., und es geht mir fast total gut!!!
    Allerdings: Nebenwirkung – ich renne im 10-Minuten-Takt aufs Klo und kann noch nicht mal eine halbe Stunde spazieren gehen. Wenn ich mal was vorhabe, trinke ich vorher bewusst einige Stunden nichts, damit ich nicht dauernd „muss“, aber dann – habe ich wieder die Rückenschmerzen.
    Gibt sich das irgendwann? Muss sich der Körper erst gewöhnen? Auch nachts muss ich drei Mal raus, das stört meinen Schlaf.
    Danke für einen Ratschlag!
    LG Sabine

    1. Hallo Sabine,

      ich freue mich sehr, dass du mit dem Wasser trinken so gute Erfahrungen gemacht hast und uns das auch berichtest.

      Okay, nun zu deiner Frage: Wenn du nichts weiter veränderst, wird sich der Körper nicht daran gewöhnen in dem Sinne, dass du seltener auf`s Klo musst. Da hilft m.M. nach nur eine veränderte Ernährungsweise. Ich kenne deine zwar nicht, aber im Prinzip heißt das – mehr Wasser essen. Also weniger konzentrierte Nahrungsmittel wie Brot, Fleisch, Käse etc., diese dafür durch wasserhaltigere ersetzen.

      Ein Beispiel: Wenn es mittags Kartoffeln, Fleisch und Gemüse gibt, dann reduziere die Kartoffeln und das Fleisch und nimm dafür eine größere Portion Gemüse.

      Also stell evtl. deine Ernährung um, iss mehr Gemüse, Salat und Obst und lasse anderes weg.
      Und insgesamt wenig essen hilft auch, dann braucht dein Körper auch nicht soviel Wasser. Gleiches gilt für Salz, Zucker etc. … und auch der Kaffee wirkt austrocknend (Über den Kaffee streiten sich die Gelehrten, aber ich glaube, dass es so ist.)

      Insgesamt könnte das bei dir alles auf eine nicht ganz optimale Stoffwechsellage hindeuten (Übersäuerung, Diabetes-Vorstufe, …).

      Einmal die Woche schwimmen und Funboard reicht auch nicht. Du brauchst speziellere Übungen. Durchforste mal meinen Blog und lad dir meine 2-Minuten-Übungsreihe runter.

      Regelmäßiges Spazierengehen ist auch sehr gut. Klemm dir dabei deinen Harndrang ab – ist gleichzeitg gutes Beckenbodentraining 😉

      Notfalls schaff dir auch eine Inversionsbank an – ist quasi Rückentraining für Faule und auf jeden Fall gut für deinen L5/S1. Spezielle Übungen und die Inversionsbank sorgen nämlich dafür, dass die Bandscheiben sich mit Flüssigkeit vollsaugen können.

      Okay, durchdenk meine Tipps mal und sieh, was davon auf dich zutreffen könnte und wie du es umsetzen kannst.

      Alles Gute,
      Kay

  3. Das mit der mangelnden Flüssigkeit konnte ich besonders gut zu Zeiten meines Bandscheibenvorfalls
    nachvollziehen.

    Habe ich zu wenig getrunken verstärkten sich die Schmerzen merklich.

    1. Hallo David,

      schön, dass deine Erfahrungen meinen Artikel bestätigen.
      Ich glaube, an Flüssigkeitsmangel denkt beim Thema Rückenschmerzen niemand …

    1. Na klar – aber nicht durch Wasser trinken … 😉

      Mach zusätzlich zu den Rundrücken-Übungen noch Übungen, die die hintere Halspartie (also den Nacken) dehnen und die vordere stärken.
      Und achte im Alltag oft darauf, die richtige Haltung einzunehmen. Mit der Zeit passen sich die Körperstrukturen dann wieder an.

      Beste Grüße,
      Kay

      1. Vielen Dank für die schnelle Antwort.😄 Und ja, ich weiß, dass ich im falschen Thread gepostet habe. 😅 sry.
        Könnten Sie ein paar Nackenübungen empfehlen?
        Viele Grüße und ein schönes Wochenende. 😄

        1. Ja, das könnte ich – mach ich aber nicht 😉 … jedenfalls nicht an dieser Stelle, dafür ist das Thema zu umfangreich. Aber danke für die Anregung – ich werde bald einen extra Artikel dazu schreiben.
          Bis dahin einfach mal hier auf dem Blog stöbern, z.B. in den Artikeln „Rücken dehnen“ und „Rundrücken wegtrainieren“ sind Übungen, die auch Nackendehnungen beinhalten.

          Ich wünsche ebenfalls ein schönes Wochenende

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